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Unsere Referenten (Auszug)

Jens Krüger

Jens Krüger

Geschäftsführer der TNS Deutschland GmbH

Ist der Vegan-Trend gerade noch ein kleines Pflänzchen, der 2030 ganz normal sein wird?

Essen und Ernährung wird 2030 deutlich werteorientierter sein als heute. Was wir essen und auch was nicht, wird stark von der Werteorientierung des jeweiligen Lebensstil-Entwurfes abhängen. Entsprechend wird sich der Vegan-Trend sicher weiter fortsetzen, aber sich auch in neuen Spielarten und Essenstilen widerfinden. Letztlich werden wir als Gesellschaft 2030 bewusster essen als heute. Vegan wird dann eine von vielen Spielarten sein, sicher werden wir insgesamt auch weniger Fleisch essen als heute.

 

Wird es unsere klassischen Lieblingsgerichte - à la Spaghetti Bolognese - 2030 noch geben?

Klar, Essen ist ja vor allem Emotion und oft mit Erinnerungen verbunden. Essen wird auch 2030 – trotz einer insgesamt zunehmenden Funktionalität – ein sinnliches Erlebnis sein, mit dem wir auch immer wieder Schönes assoziieren – Heimat, Familie, eine sorglose Kindheit etc. Wenn sich unsere Gesellschaft weiter entstrukturiert, wird das Bedürfnis nach solchen „schönen“ Momenten sogar größer werden. Also auch ein Markt für Spaghetti Bolognese.


Anita Eggler

Anita Eggler

Digital-Therapeutin

Was ist denn mit uns passiert, dass wir das Essen mit dem Partner per Outlook managen, mit dem Handy aufs WC gehen und den Sonnenuntergang fotografieren statt ihn zu genießen? Dauerablenkung ist unser Normalzustand geworden. Das hängt mit der Dopamin-/Adrenalin-Ausschüttung zusammen, die bei jedem Aufmerksamkeitsreiz auf unser Hirn herniedergeht wie eine warme Dusche. Je häufiger wir uns ablenken, desto mehr Ablenkung fordert unser Hirn. Dazu kommt die Angst, etwas zu verpassen, wenn man mal nicht erreichbar ist. Und was die sozialen Netzwerke betrifft: Die fixen unser Ego mit dem an, was es am liebsten hat – Aufmerksamkeit und das Gefühl der Beliebtheit. Das sind starke Suchtfaktoren.

 

Was war das Wichtigste, das Sie wegen Handy und Mail verpasst haben?

Lebenszeit. Und den Genuss, Momente im echten Leben zu 100 Prozent aufmerksam zu genießen, das heißt: zu erleben


Leo Martin

Leo Martin

Ex-Geheimdienstagent und Buchautor

Wie entwaffnend kann Kommunikation sein? (Lacht) Während meiner Zeit beim Geheimdienst habe ich mich in erster Linie damit beschäftigt, andere Menschen für mich und meine Ziele zu gewinnen. Das Geheimnis ist eine sehr klare und dennoch wertschätzende Kommunikation. Daher auch mein Lieblingszitat: „Man muss Menschen rühren, nicht schütteln“. Aber manchmal muss Kommunikation tatsächlich auch entwaffnen können. Immer dann, wenn Nervendiebe und Gefühlsterroristen uns die positive Energie rauben.

Wie trinken Sie Ihren Martini - geschüttelt oder gerührt?

On the Rocks! Aus dem Wasserglas, mit viel Eis.


Rüdiger Stein

Rüdiger Stein

Projektleiter Gastronomie & Events Neubau, PACE Paparazzi Catering & Events GmbH

Wie wird sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, in den nächsten fünf Jahren verändern?

Innovative Technologien werden die bisherige Art zu arbeiten revolutionieren. Bereits heute möchte der Young Professional von überall mit jedem kommunizieren wollen. Aus standardisierten Arbeitsplätzen werden Räume der Arbeit. Dann wird auch die Gastronomiefläche zur Bürofläche – zum Third Place. Der erste Ort ist unser Zuhause, der zweite Ort ist der Arbeitsplatz. Der dritte Ort fasst alle Räume der Kommunikation und Erlebnisse zusammen. Immer häufiger machen mobile Arbeiter diese Third Places auch mal zum Arbeitsplatz. Das gelingt aber nur mit der entsprechenden Infrastruktur (WLan, Netzwerk- und Stromanschlüsse), dem richtigen Mobiliar (mobile und flexible Einheiten) und natürlich einem entsprechenden F&B-Angebot.


Oliver Kohl

Oliver Kohl

Geschäftsführer, Rebional GmbH

Lassen sich Bio und günstig in der GV miteinander vereinen?

Ich würde eher davon sprechen wollen, dass sich Bio und „Preiswert“ vereinbaren lassen. Wir können unseren Kunden in unseren Angeboten marktkonforme Preise anbieten, weil wir regional Bio-Produkte (geringere Logistikkosten) einkaufen, saisonal Bio-Produkte anbieten und professionell im Prozessmanagement (Personaleinsatzplanung, Küchenablauf, Geräteeinsatz) sind. Darüber hinaus zeichnet Bio-Produkte oftmals ein geringer Garverlust - im Besonderen im Fleischangebot - aus.

Kochen Sie selber zuhause ausschließlich mit Bio-Produkten?

Nein. Ich bzw. meine Frau kochen zu Hause für 6 Personen und daher müssen wir bei der Auswahl der Lebensmittel auch den Preis mit einbeziehen. Bei uns gibt es Brot und Nährmittel in Bio-Qualität. Darüber hinaus auch saisonales Bio-Gemüse und ab und an auch einmal Bio-Fleisch.


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