Menü

Unsere Referenten (Auszug)

Christoph Burkhardt

Christoph Burkhardt

Partner & Innovation Lead, PLOT Inc.

Auf welche TOP-3-Trends müssen wir uns in den kommenden Jahren einstellen?

1. Alles zwischendurch und überall: Niemand will mehr warten auf Bestellungen, Feedback, einen freien Platz, die Bahn oder an der Kasse. Wer Kunden warten lässt, verliert sie. Alle restlichen Wartezeiten werden lückenlos aufgefüllt mit Dienstleistern, die uns so ziemlich alles von überall aus machen lassen. 

2. Künstliche Intelligenz als Lösung für natürliche Ahnungslosigkeit: Wir brauchen nicht noch eine App, nicht noch ein Werkzeug, nicht noch ein Gerät. Künstliche Intelligenz hinter den Tools, die eh schon da sind, wird durch Big Data jetzt erst richtig einsatzfähig.

3. Eliminieren von Irrelevanz: Uninteressante News, blödsinnige Werbung, unpassende Angebote – wer 2020 Kunden mit Irrelevantem konfrontiert, wird nicht länger ignoriert, sondern attackiert. Digitales Datenmanagement ist Kernkompetenz und wird überlebensnotwendig.

Was können wir in Deutschland vom Silicon Valley lernen?

Nichts bleibt, wie es ist – auch nicht, was gut funktioniert. Uber zerstörte das Geschäftsmodell von Taxifahrern. In 30 Jahren werden wir uns wundern, dass wir jemals Menschen ans Steuer gelassen haben. Wer glaubt, dass Tesla keine Bedrohung für deutsche Autobauer darstellt, ist gefährlich naiv. Alles dreht sich um den Nutzer. Wer den Menschen ignoriert, verliert. Innovationen werden nur adoptiert, wenn sie für irgendwen ein Problem lösen. Produkte und Dienstleistungen am Kunden vorbei zu entwickeln, ist teuer und absolut vermeidbar. Wer nur auf Trends reagiert, wird wahrscheinlich nie selbst einen starten. Trends werden gestartet, ignoriert, belächelt, bekämpft und dann abgelöst. Ob wir auf der Seite spielen, die Trends gestaltet, oder auf der Seite, die auf Trends reagieren muss, liegt weit mehr in unserer Hand, als wir denken.


Weniger lesenMehr erfahren
Bernhard Wolff

Bernhard Wolff

Experte für Kreativität, Gründer Think Theatre GmbH, Berlin

Wie wird man kreativ? Ihr Geheimtipp!

Das Wichtigste vorab: Sie sind schon kreativ, Sie müssen es nicht erst werden! Es geht also eher ums „Wiederentdecken“. Dabei helfen inspirierende Orte, Erlebnisse und Menschen. Konkret sollten Sie ein persönliches „kreatives Projekt“ festlegen und dann wirklich dranbleiben, zum Beispiel endlich einen Prototypen des Brettspiels bauen, das Sie schon immer erfinden wollten. Oder die Umgestaltung Ihres Gartens angehen. Oder Ihren Youtube-Channel starten. Oder, oder, oder … 

Was ist für ein positives Innovationsklima unerlässlich? 

Unerlässlich sind die beiden großen „V“: Vertrauen und Vernetzung. Da, wo Menschen über Abteilungs- und Funktionsgrenzen hinweg vernetzt sind und vertrauensvoll und offen miteinander Erfahrungen und Gedanken austauschen, da entsteht Neues. Ein weiteres Beispiel: Inspirierende Arbeitsumgebungen, denn Raum und Architektur haben einen größeren Einfluss auf unsere Kreativität, als viele vermuten.
 


Weniger lesenMehr erfahren
Sebastian Lindemann

Sebastian Lindemann

Head of Communication, Philips GmbH, Hamburg

Braucht man noch ein Betriebsrestaurant in den neuen Wohlfühlwelten?

Neben der Vertriebs- und Marketingorganisation sind auch Produktion und Entwicklung am Standort angesiedelt. Da braucht es unbedingt ein Betriebsrestaurant, das volle Menüs zubereitet. Neben der Verpflegung der Mitarbeiter dient unsere Kantine auch als Platz zum Austausch und zur Kommunikation.

Was ist an der neugestalteten Gastronomie im Hause Philips anders?

1. Die neugestaltete Gastronomie im Hause Philipps bietet mehr Platz für mehr Mitarbeiter.

2. Sie besticht durch eine modernere, einladendere und hellere Einrichtung sowie Küchenausstattung.

3. Zum täglichen Vorab-Check können die Mitarbeiter interaktive Tools (Intranet & App) nutzen, um zu schauen, welche Gerichte angeboten werden, und um direktes Feedback an die Betreiber zu geben.


Weniger lesenMehr erfahren
Udo Krause

Udo Krause

Bereichsleitung Verpflegungsbetriebe, Klinik Service GmbH, Heidelberg

Können Sie das Stationsküchen-Konzept jedem Krankenhaus empfehlen?

Nein! Versorgungsansätze, zentral, dezentral oder auch ein Mix, müssen klinikbezogen individuell betrachtet werden. Es gibt hier aus meiner Sicht keine Schwarz-Weiß-Betrachtung. Stationsküchen-Konzepte sind eine Alternative zu konservativen Versorgungssystemen. Im Rahmen von Klinik-Neubauten würde ich heute aber eine dezentrale Lösung immer in Betracht ziehen.

Hat die eigene zentrale Küche im Haus auf lange Sicht ausgedient?

Für logistikintensive Betriebsstätten, die Krankenhäuser in der Regel darstellen, stelle ich mittel- bis langfristig generell eine Produktionsküche infrage. Eine zentrale Einheit wird es aber auch in Zukunft mit Sicherheit noch geben.


Weniger lesenMehr erfahren
Jetzt anfragen!

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!